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Der Maler Otto Altenkirch

Otto Altenkirch zählt zu den Hauptvertretern spätimpressionistischer Landschaftsmalerei in Sachsen. Zu seinen immer wiederkehrenden Leitmotiven gehören der Dresdener Heller, das Muldental bei Siebenlehn und sein Geburtsort Ziesar. Von den etwa 2300 Bildern haben sich aufgrund der vielen Kriegsverluste nur rund 200 erhalten. Bezogen auf diese Zahlen besitzt die Stadt Ziesar mit 31 Bildern eine vergleichsweise umfangreiche Sammlung.


Otto Altenkirch wurde am 2. Januar 1875 in Ziesar geboren. Er schaffte es vom Handwerksgesellen zum Malerprofessor an der Kunstakademie Dresden. Später siedelte er ins sächsische Siebenlehn um, wo er am 20. Juli 1945 verstarb. In einem Werksverzeichnis hielt er alle seine Kunstwerke fest. Seine Heimatstadt Ziesar hatte er aber nie vergessen. Er kam oft hier her zurück und hielt die Landschaften um Ziesar in seinen Bildern fest. Mit seinen 2300 Bildern, die er in seiner aktiven Zeit malte, war er auch als Ortschronist tätig. Er hielt die tatsächlichen Begebenheiten vor des 20. Jh. fest. Viele der Ansichten, wie er sie in seinen Bildern festhielt, gibt es heute nicht mehr. Die Landschaft und die Region um Ziesar veränderten sich. So wie die „Ziegelei Köpernitz“ oder  „Der Geuenteich“ bei Dretzen.


Die Stadt Ziesar bekam 2002 durch den Nachlass der Familie Hornemann ein paar Bilder geschenkt. In der Stadt Ziesar wurde 1944 eine Straße nach dem Impressionisten benannt. 2016 wurde im Rahmen der Stadtsanierung eine Stele vor seinem ehemaligen Geburtshaus aufgestellt. Hier wird auf die Herkunft und der Werdegang des Künstlers hingewiesen. Seit 2019 können die Gemälde in einer Dauerausstellung in der Burg Ziesar besichtig werden.


Literatur: Otto Altenkirch 1875-1945  Leben und Werk von Maria Petrasch, Begleitbuch zur Ausstellung im Schloss Nossen 3. September bis 13. November 2005


Herausgeber Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen, Schloss Nossen/Klosterpark Altzella


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Gemälde von Otto Altenkirch  „Die Burg Ziesar“,

1933 -2-Z,  Größe  95x120 cm
Objektart: Bild 
Objektbezeichnung: Gemälde „Burg Ziesar“


Objektbeschreibung: Das Gemälde Burg Ziesar zeigt eine Ansicht der Burg Ziesar. Deutlich ist der Bergfried auf dem Bildmittelpunkt zu erkennen. Die dargestellte Atmosphäre kann mit einer schweren Wolkenluft, die etwas Sonne durch scheinen lässt, beschreiben. Die Bäume im Vordergrund zeigen sich im Vorfrühling mit durchbrechenden Grün. Bei der vorgelegene grünsprießende Wiese. Dieses Bild malte Altenkirch  im April 1933. Der Künstler schenkte es anlässlich des 1934 stattgefundenen Heimatfestes der Stadt Ziesar. Auf der Rückseite des Bildes war diese Notiz vom Künstler persönlich festgehalten worden. 2018 wurde das Gemälde in der Restaurationswerkstatt von Albrecht Körber in Dresden aufwendig restauriert.


Material/Technik: Öl auf Leinwand, Holzrahmen, Maße QF (Querformat) 95 X 120 cm 
Literatur: Otto Altenkirch 1875-1945  Leben und Werk von Maria Petrasch, Begleitbuch zur Ausstellung im Schloss Nossen 3. September bis 13. November 2005


Herausgeber Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen, Schloss Nossen/Klosterpark Altzella


Gemälde von Otto Altenkirch  „Der Geuenteich“,

Größe:  55x68 cm 
Objektart: Bild 
Objektbezeichnung: Gemälde „Der Geuenteich“ 


Objektbeschreibung: Der Künstler hielt  im März 1927 eine einzigartige Stimmung in seinem Bild Der Geuenteich fest. Die grauen Wolken ziehen über die einstigen Köpernitzer Tonkuten. Erlen stehen im Hintergrund und bilden einen Waldrand. Im Wasser spiegelt sich das dramatisch wechselnde Licht eines aufgefrischten Vorfrühlingstages von tiefblau bis weiß.  Die Feldmark und die Gehöfte rund um Ziesar blieben für Otto Altenkirch lange Zeit eine bevorzugte Malregion. Dazu gehörte die versteckte Wasserlandschaft am idyllischen Geuenteich. Dort baute der Freilichtmaler Altenkirch mehrmals seine Staffelei auf, um Erlenbrüche, Schilfteiche, das Geuengehöft und immer wieder graues Wetter mit Ölfarbe auf die Leinwand zu bannen. 2017 wurde das Gemälde in der Restaurationswerkstatt von Albrecht Körber in Dresden aufwendig restauriert.


Material/Technik: Öl auf Leinwand, Holzrahmen ,  Maße QF 55X68 cm  
Literatur: Otto Altenkirch 1875-1945  Leben und Werk von Maria Petrasch, Begleitbuch zur Ausstellung im Schloss Nossen 3. September bis 13. November 2005


Herausgeber Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen, Schloss Nossen/Klosterpark Altzella

Die Bildrechte für beide Bilder liegen bei der Stadt Ziesar


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Gemälde von Otto Altenkirch  „Kolonie Ziesar“,

1927 -13-Z,  Größe  40 x 50 cm
Objektart: Bild 
Objektbezeichnung: Gemälde „ Kolonie Ziesar“


Objektbeschreibung:  Altenkirch stellte seine Staffelei im März 1927 in der Nähe des bewohnten Straßenabschnitt Am Petritor auf. Die Kolonie lag etwas abseits der Stadt Ziesar. Das Gemälde zeigt eine Hofanlage, die gegen das Sonnenlicht gemalt wurde. Der Himmel ist bewölkt.  
2019 wurde das Gemälde in der Restaurationswerkstatt von Albrecht Körber in Dresden aufwendig restauriert.


Material/Technik: Öl auf Leinwand, Holzrahmen, Maße QF (Querformat) 40 X 50 cm 
Literatur: Otto Altenkirch 1875-1945  Leben und Werk von Maria Petrasch, Begleitbuch zur Ausstellung im Schloss Nossen 3. September bis 13. November 2005


Herausgeber Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen, Schloss Nossen/Klosterpark Altzella


Gemälde von Otto Altenkirch „Der Rotpfuhlbach “,

1931 -19 -Z, Größe 85x67 cm

Objektart: Bild 

Objektbezeichnung: Gemälde „Der Rotpfuhlbach“

 

Objektbeschreibung: Das Gemälde bezeichnet Otto Altenkirch auch als „ Am Rotpfuhlbach im Walde - Forst am alten Sandforth. Es zeigt eine graue Wetterstimmung mit Bäumen und dem Rotpfuhlbach. Der Maler hielt die Stimmung im Vorfrühling auf. Er malte von diesem Motiv verschiedene Anblicke. Eines dieser Motive kann in der Sparkasse Ziesar betrachtet werden. Das Ölgemälde hat einen goldenen Originalrahmen. „Das Bild „Am Rotpfuhlbach“ erlebte in Dresden eine besondere Beachtung. Es zählte mit zu den beliebesten Bildern in der Ausstellung mit Bildern von Otto Altenkirch im Lingner Schloss“(MAZ vom 30. Juli 2018).

 

Das Gewässer „Der Rotpfuhlbach“ gibt es nicht mehr. Durch die Melorationsarbeiten im Dretzener Wald ist es mit den Jahren verschwunden.

 

2017 wurden das Gemälde und der Rahmen in der Restaurationswerkstatt von Albrecht Körber in Dresden aufwendig restauriert.

 

Material/Technik: Öl auf Leinwand, Holzrahmen, Maße QF (Querformat) 85 X 67 cm 

Literatur: Otto Altenkirch 1875-1945 Leben und Werk von Maria Petrasch, Begleitbuch zur Ausstellung im Schloss Nossen 3. September bis 13. November 2005

 

Herausgeber Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen, Schloss Nossen/Klosterpark Altzella 

Die Bildrechte für beide Bilder liegen bei der Stadt Ziesar

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